Georgien & Armenien 2024

Diese Reise nach Georgien und Armenien bot einen Einblick in die reiche Vogelwelt des Kaukasus und der angrenzenden Landschaften zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer.

Zielarten

Die Landschaften zwischen Kaukasus und Schwarzem bzw. Kaspischem Meer erwiesen sich als äusserst vielgestaltig. Auf kurzen Entfernungen wechselten sich hochalpine Terrains und gewaltige Gebirgsseen (Sewansee, Armenien) mit spektakulären Canyons, baumlosen Steppen, ausgedehnten Laubwäldern und weiten Teichen und Sümpfen ab. So vielgestaltig wie die Landschaften sind auch Fauna und Flora. Neben endemischen Vogelarten, wie die Königshühner, trafen wir auch asiatische Arten, die im Kaukasus ihr westlichstes Brutvorkommen haben, an (z.B. Berggimpel, Riesenrotschwanz, Wacholderlaubsänger). Auch uns bekanntere alpine Arten (z.B. Schneesperlinge, Ringdrosseln) konnten wir hier mit ihren östlichen Populationen, dann oft als eigene Unterart, beobachten. Schliesslich bot diese Region mit den Armash-Fischteichen oder dem Batumi-„Nadelöhr“ an der Küste des Schwarzen Meeres weltberühmte Rast- bzw. Durchzugsgebiete für eine grosse Zahl östlicher Arten. Wichtige Aktivitäten zum Schutz der über Batumi ziehenden Greifvögel werden von der Organisation Batumi Raptor Count durchgeführt. Die hier gezeigten Fotos wurden von mir im Mai 2024 während dieser von Andreas Weber und Dachi Shoshitashvili geleiteten Georgien/Armenien-Tour aufgenommen. Sie sollen die Schönheit einer für viele von uns neuartigen Avifauna widerspiegeln.