Die Tour begann bei Sumburgh im Süden der Inseln, direkt neben dem kleinen Ankunfts-Flughafen. Papageitaucher und Eissturmvögel auf wenige Meter, etliche beim brüten. Am Abend des ersten Tages fuhren wir mit einem Boot zur Insel Mousa, wo ein berühmter „Broch“ (eine Art Wehrturm) aus der Eisenzeit (ca. 2500 Jahre alt) als Ruine erhalten ist. Als es gegen Mitternacht dunkel wurde kamen sie: hunderte von Sturmwellenläufern um in diesem Turm des nachts Schutz zu suchen.
Tags drauf verlegten wir uns ganz in den Norden, auf die Insel Unst. Dort bewohnten wir ein Gästehaus mit einer sagenhaft schönen Aussicht über die See zwischen den Inseln. Von hier aus gingen wir auf Tagestouren.
Das Programm beinhaltete eine Bootstour zur Insel Noss um angefütterte Basstölpel während ihres Stoßtauchens abzulichten, zu Odinshühnchen im Prachtkleid und Schmarotzerraubmöwen (Insel Yell bzw. Insel Fetlar), zu einem kleinen Moor-Tümpel indem ein Paar von Sterntauchern im Prachtkleid ein etwa 3-Wochen altes Küken aufzogen (Insel Unst ), zum Hochplateau auf Hermaness um brütende Skua Raubmöwen zum Teil hautnah beobachten zu können und zu Gryllteisten, Strandpiepern, Eissturmvögeln, Krähenscharben und Küstenseeschwalben entlang der Gestade von verschiedenen Inseln. Als „Zückerli“ führte uns James zu seinen geliebten Fischottern, die im Kelb-Spülsaum, ebenfalls an mehreren Standorten, nach Futter suchten.